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Sexualisierte Belästigung - Was tun, wenn es passiert?

Drei Goldene Regeln

klare Grenzen setzen.

ruhig bleiben.

solidarisch handeln.

Dokumentation und Beweissicherung

Unabhängig davon, für welche Strategie sich Betroffene oder ihre Unterstützer/innen entscheiden, sollte der Vorfall dokumentiert werden. Die Dokumentation kann sowohl für spätere Fälle und Betroffene ein entscheidendes Indiz sein, als auch für präventive Strategien des Unternehmens/der Dienststelle/der Hochschule. Fertigen Sie in jedem Fall unverzüglich ein Gedächtnisprotokoll von Betroffenen und Zeug/inn/en an. Notieren Sie den Vorfall/die Vorfälle, Datum, Uhrzeit und Namen. In schweren Fällen sollten die Betroffenen eine eidesstattliche Erklärung bei einer Anwältin oder einem Anwalt hinterlegen.

Informelle Handlungsmöglichkeiten

mit Vertrauenspersonen reden, deren Einschätzung der Situation erfragen

Beratungsgespräch mit Vertrauenspersonen

Beratungsgespräch mit Fachberatungsstellen

Verbündete finden – Betriebsrat oder Personalrat ansprechen

belästigende Person über die Unerwünschtheit des Verhaltens aufklären

Brief an die belästigende Person schreiben (sachliche Formulierungen – per Einschreiben mit Rückschein oder Übergabe in Anwesenheit einer anderen Person; Kopie des Briefes behalten)

persönliches Gespräch mit der belästigenden Person führen (evtl. mit Unterstützung durch dritte Person)

belästigende Person auf mögliche Konsequenzen aufmerksam machen

Formelle Handlungsmöglichkeiten

Vorgesetzte mündlich oder schriftlich informieren

Beschwerde bei dem oder der Vorgesetzten der belästigenden Person, bei der AGG-Beschwerdestelle, bei Frauenbeauftragter (nur hier idR 100 Prozent parteilich und vertraulich), Betriebs-/Personalrat

Strafanzeige erstatten (ggf. Strafantrag)

Vorgesetzte zum Einschreiten gegen die Belästigung auffordern (dabei Frist setzen)

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