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Rechtshandbuch für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
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Zur Eintragung des dritten Geschlechts im Geburtenregister

Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung, Staatssekretär Kai Klose begrüßt die Forderung des Bundesverfassungsgerichtes zur Eintragung des dritten Geschlechts im Geburtenregister.

Der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung, Staatssekretär Kai Klose, nannte die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, dass neben männlich und weiblich auch ein drittes Geschlecht im Geburtenregister eingetragen können werden soll „wegweisend“ und „eine große Hilfe und Erleichterung für alle Menschen, die weder männlich noch weiblich“ seien. „Intersexuelle haben mit vielen Herausforderungen und Diskriminierungen zu kämpfen. Es ist deshalb ein wichtiger Schritt und ein starkes Signal, dass ihr Geschlecht nun auch vermerkt werden kann. Ich bin sicher, das wird Intersexuellen auf diese Weise helfen und dazu beitragen, dass ein anderes Selbstverständnis in der Gesellschaft Einzug hält“, so Klose am Mittwoch in Hessen. Der Staatssekretär betonte, dass kein Eintrag keine Lösung war.

Eine Neuregelung bis Ende 2018 schaffen

Das Bundesverfassungsgericht forderte am Mittwoch den Eintrag eines dritten Geschlechts im Geburtenregister. Es gab damit einer intersexuellen Klägerin recht. Nun muss der Gesetzgeber bis Ende 2018 eine Neuregelung schaffen, die neben männlich und weiblich auch eine Eintragung wie „inter“ oder „divers“ vorsieht.





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